Getagged: Impressionen
Nine of a week
1. Schnittlauch, Basilikum, zweimal: ich bin mir noch nicht sicher, was es genau ist und ein kleiner Riesenschnauzer an Mauer 2. In Streifen geschnittenes Serrano Tier, Kaffee und vorbereitende Literatur auf den anstehenden Trip im Mai 3. Heute Morgen um 6.15 bei dem Spaziergang über die Felder 4. Irischer Whisky aus medizinischen Gründen 5. Spargel grün/weiß mit Rumpsteak-Streifen und einer Joghurtsauce und einem grauen frischen Burgunder.

6. Moscow Mule mit Vodka aus dem Baltikum, sehr erfrischend 7. Für Männer in meinem Alter sei mediterrane Küche das Beste, hat sie gesagt; portugiesisches Bier, Lammkottelets, Kartoffeln und Oliven… läuft 8. Super Bock, sein wirklich schönes Bier aus Portugal 9. Gnocchi auf grünem Spargel mit einem Parmesan-Butter-Brösel-Topping
Nine of a week
1. Griechischen Abend am Ostersonntag zelebriert, Lamm, Souvlaki und der ganze Schnick Schnack, der dazu gehört 2. Seit ewigen Zeiten mal wieder ein Schicht-Gyros auf dem Grill gemacht und es wurde großartig 3. Steak, mal wieder ein gutes Rib Eye Steak auf den Gaskocher geworden 4. Bei den Nachbarn zum Osterbrunch eingeladen 5. Kleiner Riesenschnauzer, die nie Liebe und Aufmerksamkeit bekommt.

6. Dorade, mit Scheibenkartoffeln und einer nach Knoblauch riechenden Quark-Joghurt-Speise 7. Polnisches American Hazy IPA und es war wirklich gut 8. Jalapenos Texas Hot Sauce Cheeseburger mit Fries 9. Ein wirklich guter Primitivo
Nine of a week
1. Octopus vom Grill mit Knoblauch, Öl und Zitrone, als Beilage Weißwein 2. Whisky aus der Schweiz 3. Sardinen mit Kapern, Zwiebeln und Petersilie, als Beilage frittierte Kartoffelwürfelchen 4. Dosenfisch 5. Selfie des Blog-Betreibers, ohne Kopf; niemand will grauhaarige alte Männer sehen

6. Kleiner fauler Riesenschnauzer, der nicht spazieren gehen will, sich aber dafür ausgiebig am Bauch streicheln lässt 7. Um die Seele zu streicheln habe ich mir steuerabzugsfähiges Büromaterial gekauft und es schreibt sich damit wirklich ausgezeichnet 8. Wein zum Spargel 9. Und zum ersten Mal Spargel in diesem Jahr
Nine of a week
- Interessante Deko auf der Herrentoilette 2. Ein sehr großes Weinregel 3. Pina Colada im Dunkeln 4. Einfaches und unkompliziertes Grill und ein Glas Rotwein. 5. Und wenn der Riesenschnauzer keine Lust hat weiter zu laufen, dann legt er sich einfach hin und man muss dann auch erst einmal warten

6. Tommy´s Margarita, eine Margarita Version, die auf Limette anstatt auf Zitrone basiert 7. Ein interessanter und sehr runter Rum aus Guatemala 8. Ein wirklich erstklassiger Sauvignon Blanc 9. Pasta a la Carbonara
Nine of a week
1. Kleiner Hund auf dem Fußboden 2. Ein Abend mit Besuch, der massiv zum Ende aus dem Ruder lief 3. Wirklich ein guter Tequila, überraschend gut 4. Champagner Louis Roederer Collection 243 und der hat mir richtig gut gefallen 4. 3 mal das deutsche Schwimmabzeichen in Silber, sie haben das alle sehr gut gemacht, richtig gut

6. Zur Eröffnung der Bar einen Manhattan gemacht 7. Der Magnolien-Baum im Garten blühte und schien unglaublich schön in der Sonne 8. Mädchen glücklich streicheln kann ich 9. Steuerabzugsfähiges Büromaterial gekauft
Von Männern, Frauen und Wiener Schnitzeln
Vor kurzem einen netten Abend in einem Restaurant verbracht. Die Gerichte sind dort weniger fancy, was man vielleicht vom Preis her erwarten würde, aber das was sie machen, machen sie richtig gut.
Aber das Beste sind manchmal einfach die Nachbartische. Da wird ein Paar an dem Nachbartisch platziert. In 2 Stunden bieten die mehr Unterhaltungswert, als Netflix an einem Wochenende.
Er, Mitte/Ende 50. Gut situiert. Sie, Anfang/Mitte 50. Schlank. Ein kurzes, enges Kleid, in Orange/ Weiß/ Schwarz, als hätte ich mein Notizbuch im Bauhausstil gekauft. Sie offensichtlich Kollegin mit … Häkchen unten… Mehrwert… Häkchen oben. Er beeindruckt sie, in dem er am Tisch mehrmals telefoniert. Die offensichtliche Lautstärke soll die Wichtigkeit unterstreichen. Er beindruckt sie weiter, in der die Weinempfehlung des Restaurantbesitzer auseinandernimmt und eine Diskussion über die Restsäure von Sauvignon Blanc beginnt. Die Wahl fällt auf einen Chardonnay. Dieser sei besonders chardonnäisch im Schmelz, lässt er alle wissen. Bester Satz des Abends. So gut, dass er in diesem Blog verewigt wird.
Ich streiche mir die mit Röstaromen aufgeschlagene Butter auf ein sehr gutes Stück Brot und überlege, ob ich ein Buch über bekommene Blowjobs im Stil von Weinempfehlungen schreiben sollte. Die Idee endet, als sich eine Erinnerung von verschmiertem Make up und einer sabbernden Blondine vor mein inneres Auge schiebt. Der Job war weniger filigran und ästhetisch gemacht, aber gab einem das Gefühl Bestandteil eines Pornos zu sein und endete mit einem richtig dreckigen Lachen des Hasen. Das hat Maßstäbe gesetzt.
Er telefoniert ein drittes Mal. Die Tochter ruft an. Getrieben von der Frau zu Hause, die das Kind vorschickt. Er solle doch langsam nach Hause kommen. Sie essen weiter. Sie kommentiert den Anruf der offiziellen Frau Nummer 1. Er quatscht sie die ganze zu, wie gut doch das Essen sei. Sie kommentiert mehrmals unterwürfig seine Anmerkungen und fickt sein Ego ein wenig an, um anschließend selbst noch ein bisschen gefickt zu werden.
Irgendwann gehen sie. Die Hand an ihrem Arsch, manövriert er sie durch den Raum, um die Stühle und Tische herum. Ihre Overknees klacken beim Gehen über den Boden.
Für mich gabt es keine Overknees und ein kurzes Kleidchen. Ich hatte dafür ein ziemlich gutes Wiener Schnitzel vom Milchkalb. Peter Ustinov sagte einmal, dass das Essen der Sex des Alters sei. Das macht mir nichts aus. Schnitzelessen ist weniger anstrengend als Sex. Auch zwischenmenschlich.
Und was man auch nicht vergessen darf. Der Unterschied zwischen so einem Betthasen und einem Wiener Schnitzel ist, dass man ein richtig gutes Wiener Schnitzel so selten bekommt.

Nine of a week
1. Currywurst Pommes mit selbstgemachten Fritten… geht irgendwie immer 2. Ein grüner Salat zur Fastenzeit um der Völlerei entgegen zu wirken 3. Sonntagsfrühstück in der Sonne 4. Rotwein von Feinkost Albrecht Süd, der recht hoch bei Falstaff bewertet wurde und wirklich verdammt gut war 5. Bitterballen und holländisches Bier, welches, muss ich ehrlich sagen, nicht so ganz meinen Geschmack traf, keine Ahnung… aber das hat für mich nicht gepasst

6. Sardinen mit Fries bei dem Portugiesen um die Ecke; ist einer der einfachsten Gerichte dort, aber ich liebe es 7. Brezn mit Schinken und Käse und… einen schwarzen Kaffee dazu 8. Lagerbier aus dem Protektorat Böhmen und Mähren, sehr lecker übrigens 9. Käsespätzle… zwischendurch immer mal wieder gerne genommen
Manowar – Blood of our enemies Tour 2025
1988 oder 1989. In einem der beiden Jahre bekam ich eine Manowar LP in die Hand. Ich überspielte sie auf eine Kassette. Und dann dudelte die Scheibe permanent in meinem Walkman hoch und runter.
Und nun, ein halbes Leben später, habe ich sie mir einmal live angesehen. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wenn man einen Sänger mit 73 Jahren auf der Bühne stehen sieht, der einen ganzen Zahl zum Kochen bringt.
Das einzig was auffällt ist, der Bewegungsradius auf der Bühne wird kleiner. Sind die Bandmitglieder früher wie die Irren hin und her gelaufen, ist das heute alles ein wenig statischer. Weniger Bewegung, aber keinerlei Abstriche an der Musik.
War gut. Hat gefallen. Ich hab Carry On vermisst. Das wäre es noch gewesen. Aber gut, ist wie es ist. Ich kann sie von meiner Bucket List streichen. Ich habe die lauteste Band der Welt gesehen.

Nine of a week – Double Edition
Weil ich letzte Woche nicht dazu kam, diese Woche ´Nine of a week´ in der Double Edition.
Beginnen wir mit den Bildern, der letzten Woche.
1. Das Five Guys Cheeseburger Frühstücksmenü mit Cajun Fries und einen kalorienfreien Erdnussbutter-Salted-Caramel-Milkshake; nichts ist so wichtig, wie ein gutes Frühstück 2. Frankfurter Hauptwache an einem sonnigen Sonntagmorgen, mit Skyline im Hintergrund 3. Tapas-Platte im Lieblings-Tapas-Laden 4. Einen kleinen Appetit-Teller mit Austern und einem Glas Weißwein, der einen leicht angeduselt weiter durch die Stadt taumeln lässt 5. Frankfurt by night, ich mag es einfach

6. Best Worscht in town, einen Currywurst-Anbieter, den ich vor mehr als einem Jahrzehnt einmal kennenlernen durfte; damals hat es mich umgehauen; heute sind wir eine Stufe weiter 7. Self-made Fries Spezial 8. Ein wirklich guter Grauburgunder 9. Reste Raclette-Käse mit gebratenen Fisch, und es ist immer noch Raclettekäse von Silvester übrig
Kommen wir nun zu dieser Woche.
1. Manowar auf der Bühne 2. Der Sänger machte das ´geheime´ Manowar-Zeichen und das Publikum tat es ihm gleich 3. Kurz vor dem Beginn des Konzerts, war die Stimmung schon richtig gut 4. Portugiesisches Grillhähnchen mit einem Salat und verdammt guten Pommes, die die selbst dort machen 5. Kleine portugiesischer Vorspeisen-Dings

6. Sagres Bier, was wir alle noch aus Portugal kennen 7. Ein sehr hübsches Location für ein Essen zu zweit 8. Wiener-Schnitzel aus Milch-Kalb und einem verdammt guten Gurken-Kartoffel-Salat 9. Ein Kaligraphie-Set von Graf Faber von Castell, Schnäppchen gemacht und für ein 2/3 des Straßenpreises abgegriffen
Tausend und eine Art Geld zu verbrennen #5
Vor kurzem über einen Füller gestolpert. Die Machart und das Design sprach mich an. Ein Visconti Füller. Van Gogh Edition – Potato Eaters. Warum auch immer die Italiener Potato ohne E am Ende schreiben. Da ich noch keinen Visconti Füller mein eigen nannte, habe ich zugeschlagen.
Und ich muss sagen, ich bin mehr als überrascht. Klasse Design. Liegt unglaublich gut in der Hand. Eine angenehme Schwere. Und die Stahlfeder ist bemerkenswert. Gleitet gut, ohne zu kratzen, über das Papier.
Ich habe das Schreibgerät mit einer F-Feder gekauft, damit ich ihn auch zum Schreiben meiner Journale verwenden kann. Kann man mit einer M-Feder auch, aber in A5 Notizbüchern ist mir der Strich zu breit.
Die Tinte, die zur Edition dazu geliefert wurde, ist auch angenehm. Ein dunkles Grau. Guter Tintenfluss. Gut abgestimmt auf die Feder.
Man schaut viel zu sehr auf Montblanc, Faber Castell und Pelikan. Abseits dieser Marken gibt es wirklich ein sehr schönes und hoch qualitatives Spektrum an Schreibgeräten.
Dieses Hobby wird mich eines Tages arm machen. Der Vorteil an diesem Hobby ist, gegenüber Autos, Briefmarken oder sonstigen Gedöns, man kann es als Arbeitsmaterial von der Steuer absetzen und sich so einen Kickback Bonus besorgen.
Vielleicht werde ich mir noch einen Visconti zulegen. Die haben wirklich sehr schöne Exemplare im Sortiment.

