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Tausend und eine Art Geld zu verbrennen #7
Eine der schönsten Arten Geld zu verbrennen fällt in den Bereich Essen und Trinken. Mir fiel eine Flasche Champagner in die Hände, deren Namen ich noch nicht kannte. Also dachte ich: Nimm mal eine Flasche mit. Und ja, war wirklich gut. Mit mediterranen Häppchen, hat das was. Schön trocken, mir persönlich aber nur eine minimale Spur zu fruchtig.
Aber ich muss ehrlich sein. Ich habe schon Crémants gekauft, die einfach besser und ausgewogener waren, als einige Champagner Flaschen, die hier auf den Tisch kamen.
Manchmal muss man einfach nicht groß kochen. Ein paar Häppchen und eine gute Flasche reichen aus. Mehr braucht es nicht.

Tausend und eine Art Geld zu verbrennen #1
Auf Suche nach den Dingen, die mir Lebensfreude bringen, lande ich früher oder später wieder immer am gleichen Ausgangspunkt. Eine der wenigen Dinge, die sich wirklich konstant durch mein Leben ziehen, ist gutes Essen und gute Getränke. Wobei ich weniger der Typ bin, der in gehobene Restaurants geht. Ja, mache ich auch. Mache ich gerne, aber irgendwie habe ich mehr Spaß daran, selbst in der Küche zu stehen und mit den Produkten zu arbeiten. Mit einem guten Brot, etwas Butter und einem Fleur de Sel Meersalz, kann ich mir einen ganzen Abend gestalten. Und wenn es noch einen Wein dazu gibt, um so besser.
Mittlerweile weiß ich, was ich gerne trinke. Ich kenne meine Lieblingstrauben, welche Art von Wein ich bevorzuge. Und irgendwie erscheint mir alles ein bisschen festgefahren. Gestern lieferte mir der Postbote die neue Ausgabe des ´Der kleine Johnson´. Beim Durchblättern wurde mir bewusst, dass es im Grunde noch sehr viel zu entdecken gibt und es doch eine gute Idee wäre, den Level ab und an etwas anzuheben. Alleine schon aus dem Grund heraus, weil ich gerne meine Spielfeld erweitern möchte. Neue Erfahrungen sammeln. Die eigene Sensorik verfeinern.
Also werde ich von jetzt an, so einmal im Monat ein kulinarisches Highlight in mein Leben einbauen und mich damit selbst belohnen. Und dieses Wochenende habe ich damit angefangen. Und der Einstieg war schon mal nicht schlecht.

Bei einem Weinhändler um die Ecke, fand ich diese Flasch. Einen Champagner von Jean Pernet. „Millésime“ 2013´er Jahrgang. Extra Brut, Chardonnay, Grand Cru. Man muss nur ein bisschen den Fokus ändern. Setzt man den Preis vom Champagner ins Verhältnis zu einer Flasche Pinot Noir für 800 EUR, dann wirkt das Getränk beinahe wie billiger Fusel. Aber er war wirklich großartig. Frisch, und entfaltet so bei 13 Grad sein ganzes Spektrum. Dabei ist er sein fein, aber kräftig was die Betonung des Chardonnays angeht. Klasse.
Herausfordern finde ich, ein Gericht zu finden, dass entsprechend mit dem Getränk harmoniert und den feinen Geschmack nicht überfährt. Dazu gab es ein Steinbeißer Filet. Mit einer Steinpilz-Oliven Tapanade, in der auch noch getrocknete Tomaten und Petersilie mit eingearbeitet war. Damit wurde der Fisch bestrichen und im Ofen gegart. Dazu Kartöffelchen und etwas Brokkoli. Großartig. Einfach großartig. Steinbeißer ist ein großartiger Fisch, mit einem schönen hellen und festen Fleisch. Geschmacklich großartig. Passte perfekt zum Getränk.
So… und nun suche ich mir einen Zweitjob oder biete mich als Flittchen an, damit ich mir mein Hobby finanzieren kann.
